Lebkuchen-Advent-Ausstellung
In der Orangerie des Stiftes Zwettl ist von 14. November bis 20. Dezember eine eindrucksvolle Ausstellung von Kunstwerken aus Lebkuchen zu sehen. In kunstvoller Kleinarbeit gefertigt, versprühen die Lebkuchenhäuser den Zauber der Vorweihnachtszeit und verbreiten ihren unverwechselbaren Duft.
Der Künstler bei der Arbeit: Peter Forstner beim Ausfertigen des Bühnenbildes von Humperdings Märchenoper-Kulisse.
Mit der Herstellung des Teiges wird bereits im August begonnen, damit dieser bis zu seiner Verwendung Anfang Oktober schön gereift ist. Etwa 550 kg Mehl, 250 kg Zucker, 50 bis 60 kg Honig, 40 kg Marmeladen, Marzipan, jede Menge Nüsse und Trockenfrüchte, Liköre und Schnäpse zum Parfümieren und die Schokolade für die Glasuren werden benötigt um die vielen Honigkuchenleckereien und Häuschen herstellen zu können. In rund 1.000 Arbeitsstunden werden die schönsten Lebkuchen- und Knusperhäuser für die Ausstellung gefertigt.
Eine wohlausgewogene Mischung aus Zimt, Nelken, Koriander, Kardamom sowie einigen anderen Gewürzen und dazu Honig – bis heute sind das die charakteristischen Bestandteile eines Leb- oder Pfefferkuchens.
Was das schmackhafte Wort “Lebkuchen” angeht, so ist dessen Herkunft bis heute nicht vollständig geklärt. Denkbar ist, dass die Vorsilbe “Leb” mit dem Wort “Laib” als geformtem Gebäck zusammenhängt. Möglich wäre aber auch eine Abstammung des “Lebkuchens” von “Labekuchen” oder vom lateinischen Wort „libum“ = Fladen, Kuchen, Opferkuchen.
Sicher ist, dass kaum ein anderes Gebäck eine derart lange und farbige Vergangenheit hat wie der Lebkuchen. Für die meisten von uns sind Lebkuchen, Honigkuchen, Printen und nicht zuletzt die Knusperhäuschen auch heute noch untrennbar mit der Advents- und Weihnachtszeit verbunden. Dabei war der Lebkuchen an sich kein typisches Weihnachtsgebäck. Es gab und gibt ihn auch als Herzen auf Jahrmärkten oder als Frühstückshonigkuchen. Die frommen Brüder in den Klöstern stellten die schmackhaften gehaltvollen Gewürzkuchen früher her, um gesund und stark die Fastenzeit zu überstehen. Als volkstümliches Gebäck hören wir vom Lebkuchen in Märchen und Sagen, und als im wahrsten Sinne “tragender Bestandteil” der essbaren Kuchenhäuser erscheint er im Schlaraffenland.
Die Lebkuchen-Spezialitäten, der Lebkuchen-Christbaumschmuck und die Lebkuchen-Knusperhäuser sind in der Knusperhütte am Eingang zur Ausstellung erhältlich.
Was das schmackhafte Wort “Lebkuchen” angeht, so ist dessen Herkunft bis heute nicht vollständig geklärt. Denkbar ist, dass die Vorsilbe “Leb” mit dem Wort “Laib” als geformtem Gebäck zusammenhängt. Möglich wäre aber auch eine Abstammung des “Lebkuchens” von “Labekuchen” oder vom lateinischen Wort „libum“ = Fladen, Kuchen, Opferkuchen.
Sicher ist, dass kaum ein anderes Gebäck eine derart lange und farbige Vergangenheit hat wie der Lebkuchen. Für die meisten von uns sind Lebkuchen, Honigkuchen, Printen und nicht zuletzt die Knusperhäuschen auch heute noch untrennbar mit der Advents- und Weihnachtszeit verbunden. Dabei war der Lebkuchen an sich kein typisches Weihnachtsgebäck. Es gab und gibt ihn auch als Herzen auf Jahrmärkten oder als Frühstückshonigkuchen. Die frommen Brüder in den Klöstern stellten die schmackhaften gehaltvollen Gewürzkuchen früher her, um gesund und stark die Fastenzeit zu überstehen. Als volkstümliches Gebäck hören wir vom Lebkuchen in Märchen und Sagen, und als im wahrsten Sinne “tragender Bestandteil” der essbaren Kuchenhäuser erscheint er im Schlaraffenland.
Die Lebkuchen-Spezialitäten, der Lebkuchen-Christbaumschmuck und die Lebkuchen-Knusperhäuser sind in der Knusperhütte am Eingang zur Ausstellung erhältlich.
Zeit & Ort
Lebkuchen-Advent-Ausstellung Stift Zwettl
14. November bis 20. Dezember 2009
täglich von 10 bis 19 Uhr
Eintritt: EUR 1,- (Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt)
Lebkuchen-Advent-Ausstellung Stift Zwettl
14. November bis 20. Dezember 2009
täglich von 10 bis 19 Uhr
Eintritt: EUR 1,- (Kinder bis 12 Jahre freier Eintritt)
Weitere Informationen
Restaurant Betriebe Stift Zwettl
Stift Zwettl 16, 3910 Zwettl
(T) +43(0)2822 58128
(E) office@kaiserfranz.at
Restaurant Betriebe Stift Zwettl
Stift Zwettl 16, 3910 Zwettl
(T) +43(0)2822 58128
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