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Großer Bärentrail

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Elevation profile

67,26 km length

Tour dates

  • Difficulty: Medium
  • Route: 67,26 km
  • Ascent: 1.453 egm
  • Descent: 1.424 egm
  • Duration: 21:00 h
  • Lowest point: 588 m
  • Highest point:964 m

Features

  • Stage tour
  • Nice views
  • Round tour
  • With refreshment stops
  • Cultural/historical value
  • Botanical highlights

Details for: Großer Bärentrail

Brief description

BÄRENWALD Arbesbach – Tannermoor – Arbesbach - Höllfall – Paradies – Rappottenstein / Kirchbach Schütt – Lohnbachfall – Luaga Lucka – Altmelon - Meloner Au - BÄRENWALD.

Der Bärentrail ist ein Trekking-Weg mitten im westlichen Waldviertel. Er verbindet einzigartige Naturschauplätze. Es gibt zwei Routen: Großer Bärentrail (4-tägig) und Kleiner Bärentail (1-2 tägig), zusätzlich auch ein paar kürzere Varianten. Gäste wandern entlang des Kamps, vorbei an moosigen Granit-Steinen, durch Wälder, Moore und Schluchten, die wenig bekannt sind. Das Tatzensymbol ist das Bärentrail-Logo und weist den Weg.

Description

Großer Bärentrail: Ausgehend vom Bärenwald führt der große Bärentrail zunächst in Richung Südwesten, an der Einsiedlerkapelle vobei. Nach dem Waldhof Moor geht’s  ins Oberösterreichische: ins Tannermoor und zum Rubner Teich. Die erste Tagesetappe endet in der Marktgemeinde Arbesbach. Am zweiten Tag führt der Trail großteils am Kamp entlang. Mit dem  Höllfall, der Schlucht am Kamp und dem anschließenden "Paradies" durchwandert man hier die "kamplastigen" Highlights des Trails. Nach Tag 2 gibt es Übernachtungsmöglichkeiten in Grünbach, Kirchbach und Rappottenstein. Am dritten Tag bietet sich die Möglichkeit einer Besichtigung der mächtigen Burg Rappottentein, danach wandert man wieder am Kamp entlang. Die "Schütt" stellt ein überrieseltes Blockmeer im Flussverlauf dar. Über Wiesen und Felder und dem beeindruckenden Skulpturengarten in Pehendorf erreicht man den Lohnbachfall und damit einen veritablen Wasserfall. Die dritte Tagesetappe könnte danach, in Pretrobruck enden. Oder man geht noch weiter, passiert die spektakulären Fahrthofer Höhlen und nächtigt in Altmelon. Die vierte Tagesetappe ist die kürzeste, daher könnte man hier eine Moorfühung mit einplanen. Über die Meloner Au und danach folgende Wiesen- und Felderlandschaft wandert man allmählich zurück zum Bärenwald. Davor noch kann man noch die herrliche Fernsicht oberhalb von Purrath genießen.

Kleiner Bärentrail: vom Bärenwald wendet man sich zunächst an der Bundesstraße in nordöstliche Richtung und verlässt diese nach ca. 200m auf den nach links abzweigenden Güterweg. Zunächst über offenes Kulturland, später im Forst, wandert man an einem der letzten erhaltenen Galgen vorbei und durchquert bald darauf Arbesbach (Übernachtungsmöglichkeit für all jene, die lieber kürzer gehen). In Arbesbach wendet man sich zunächst in Richtung der Ruine, dem "Stockzahn",  zweigt aber noch davor auf den  Bienen Themen Weg ab. Diesen verlässt man bald wieder und marschiert in Richtung Arbesberg.  Ein Abstecher auf dessen "Gipfel" lohnt sich, aufgrund der schönen Granitformationen! Bei der Teufelsmauer bietet sich noch einmal ein gewaltiges Fotomotiv und schon nähert man sich Altmelon (ebenfalls Übernachtungsmöglichkeiten). Bevor man das Ortszentrum von Altmelon erreicht, wendet man sich auf der Bundesstraße nach links. Diese verlässt man nach wenigen Minuten und biegt nach rechts in Richtung Schalenstein und Fahrthofer Höhlen ab. Der Trail führt durch Altmelon und später durch das Naturschutzgebiet Meloner Au. Danach wandert man über die weite Wiesen und Felderlandschaft und erreicht bald darauf wieder den Bärenwald.

Starting point of the tour

BÄRENWALD Arbesbach

Destination point of the tour

BÄRENWALD Arbesbach

Route description

1. Tag: Bärenwald - Tannermoor - Arbesbach. 2. Tag: Arbesbach - Kamp - Kirchbach/Grünbach/Rappottenstein. 3. Tag: Rappottenstein - Pehendorf - Pretrobruck (oder an Pretrobruck vorbei) nach Altmelon. 4. Tag: Altmelon - Meloner Au - Purrath - Bärenwald.

Tag 1: Der Trail beginnt beim BÄRENWALD Arbesbach (Parkplatz, Bus). Er führt zunächst meist durch eine aussichtsreiche, offene Landschaft (Alpenblick) zum versteckten Waldhofmoor. Danach überquerst du die Landesgrenze zu OÖ, folgst der Wegschleife zum Rubner Teich (Kiosk, Badeteich) und zum Tannermoor in der Gemeinde Liebenau. Danach gehst du ein kurzes Stück am Hinweg, aber in die entgegengesetzte Richtung. Nahe der Landesgrenze wendest du dich wieder nach links und erreichst am Abend Arbesbach (21 km, 6,5 Std.).

Tag 2: Ab Arbesbach führt dich der Bärentrail zum Kamp und zur historischen Hammerschmiede (Museum). Über die „Sieben Sakramente“ gelangst du zum wild-romantischen Höllfall. Nachdem du die Waldschlucht verlassen hast, wanderst du durch ein reizvolles, offenes Kulturland, vorbei an der Hausmühle, zur verborgenen Schlucht am Großen Kamp (Trittsicherheit erforderlich, Begehen auf eigene Gefahr, leichtere Alternativvariante möglich). Unterhalb der Heumühle erwartet dich das liebliche „Paradies“. Danach kannst du dich entscheiden: entweder links nach Kirchbach (Essen, Schlafen, Zelten) oder nach Rappottenstein (Essen, Schlafen) (16 km, 5 Std.).

Tag 3: Wenn du von Kirchbach startest, musst du zunächst am Bärentrail nach Rappottenstein marschieren. Ab Rappottenstein steigst du hinab ins Tal des Kleinen Kamp, zum Waldbad. Weiter flussaufwärts findest du verwunschene, von Granitfelsen verschüttete Fluss-Abschnitte, die „Schütt“. Vielleicht willst du auch einen Abstecher zur gewaltigen Burg Rappottenstein einschieben? Oberhalb der Schütt wanderst du meist durch weite Senken und vorbei an der Wiesmühle zum Lohnbachfall, einem veritablen Wasserfall in einer recht dramatischen Felsschlucht. Beim Zeller Steg kannst du entweder rechts nach Pretrobruck (Variante 1: 12 km, 3,5 Std. ab Rappottenstein; Essen und Schlafen) gehen oder gleich links nach Altmelon weitermarschieren (Variante 2: 20 km, 6 Std. ab Rappottenstein). Am Weg dahin passierst du die Renngasse, Perwolfs und kannst die felsigen Naturwunder von Altmelon erleben: die Fahrthofer Höhlen und die Luaga Lucka. Kurz vor Altmelon bietet sich die Möglichkeit, Elfis Kräuterstube zu besuchen.

Tag 4: Wenn du ab Pretrobruck startest (Variante 1: 20 km, 6 Std. reine Gehzeit bis zum BÄRENWALD) wanderst du über den Roßberg, die Renngasse, durch Perwolfs, die Fahrthofer Höhlen, die Luaga Lucka und Elfis Kräuterstube nach Altmelon. Ab Altmelon geht es durch die Meloner Au (international bedeutendes Moorschutzgebiet) und, vorbei am Auwächter, nach Purrath. Über einen aussichtsreichen Waldrandweg (Ötscherblick) erreichst du wieder den BÄRENWALD. Wenn du diese Etappe ab Altmelon beginnst (Variante 2: 10 km, 3 Std.) wanderst du zunächst durch die Meloner Au (Möglichkeit einer Moorführung mit Elfi Grünstäudl) und gelangst nach einer gemütlichen Wanderung über Purrath wieder zum Ausgangspunkt beim BÄRENWALD.

Directions

über die B 124, ca. 25 km südwestlich von Zwettl

Parking

direkt vor dem Bärenwald

Bus WA33 . Möglichkeiten für download von Fahrplänen unter http://www.baerenwald.at/de/fuer-besucher/anreise/ 

Du brauchst kein Auto, um den Bärentrail zu erwandern! Möchtest du alle 4 Tage des Großen Bärentrails von einem Quartier in Arbesbach oder Rappottenstein oder Pretrobruck oder Altmelon aus absolvieren? Wir haben den genauen (Bus-)Plan für dich ausgearbeitet: http://www.baerentrail.at/downloads 

More info/links

http://www.baerentrail.at/ 
Bärenwald: +43 2813 7604 | www.baerenwald.at 
Altmelon: +43 2813 292
Arbesbach: +43 2813 7000
Rappottenstein: +43 2828 8240

Restaurants & Unterkünfte entlang der Strecke finden Sie unter: http://www.baerentrail.at/essen-und-schlafen 

Gute Wanderschuhe, Regenjacke. Rucksack mit Getränk und Jause.

Bei nassen, bzw. eisigen Verhältnissen besondere Vorsicht in der Schlucht am Kamp, wie auch beim Lohnbachfall walten lassen. Trittsicherheit erforderlich, gesicherte Steige vorhanden.

Bärentrail Wanderkarte als Download auf www.bärentrail.at. Die Printversion wird gerne auch zugesandt. Bitte eine mail an info@bärentrail.at senden.

Author's tip

Genügend Zeit einplanen, vl auch einmal einen Tag Wanderpause dazwischen einlegen. Es gibt in allen Orten auch Einiges zu erkunden oder einfach nur zum Faulsein.