Kartoffelhof Riener

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Biologische Landwirtschaft und das Waldviertler Klima sorgen für bunte Erdäpfel-Sortenvielfalt.

Waldviertler Erdäpfel vom Kartoffelhof Riener sind nicht nur ein geschmacklicher Höhepunkt – die bunten Sorten „Blaue Elisa“ und „Rote Emma“ sorgen auch für optische Highlights. Ob im Kartoffelsalat, als Erdäpfelknödel oder Bratkartoffel – die Waldviertler Bio-Kartoffel sind genauso vielseitig wie köstlich.

Der Kartoffelhof Riener in Thaures bei Heidenreichstein hat sich auf den Anbau von Bio-Kartoffeln spezialisiert. Im nördlichen Waldviertel sind die Böden meist karg, die Bewirtschaftung oft mühsam und weniger ertragreich. Doch für eine echte Waldviertler Spezialität – die Erdäpfel – ist es hier genau richtig. Die kargen Urgesteinsböden in Kombination mit dem vergleichsweise rauen Klima sorgen für eine längere Knollenwachstumsphase und genau das macht sie so besonders: die Waldviertler Erdäpfel.

Bunte Sortenvielfalt

Die Familie Riener führt ihren Kartoffelhof als Familienbetrieb. Manfred und Christa Riener kennen die Böden und die Bedürfnisse der Erdäpfelpflanzen und lassen all ihre Erfahrung in die biologische Bewirtschaftung ihrer Kartoffelfelder miteinfließen. So entsteht eine große Sortenvielfalt an köstlichen Waldviertler Erdäpfeln. Kultiviert werden beispielsweise die festkochende Allrounder-Sorte aus Niederösterreichischer Entwicklung „Ditta“ oder die alte Sorte „Rosa Tannenzapfen“, die erstmals 1850 in Deutschland angebaut wurde. Die Namen der vielfältigen Sorten-Auswahl sind klingend: „Valdivia“, „Anuschka“, „Otolia“ und „Bionta“ – jede hat ihren ganz eigenen, feinen Geschmack. Die Sorte Valdivia erreichte 2020 den 3. Platz des Goldenen Erdapfel in Österreich.
Ein besonderes Highlight sind die bunten Sorten, die am Kartoffelhof Riener produziert werden: die „Rote Emma“ überrascht mit ihrem aromatischen rosaroten Fruchtfleisch, die „Blaue Elisa“ ist fein lila gefärbt und sorgt mit ihrem hohen Gehalt an Anthocyanan für die Abwehr von freien Radikalen.

Waldviertler Erdäpfel in allen Variationen

Die Bio Kartoffeln aus dem Waldviertel sind ebenso vielseitig wie köstlich. Ob würzig als Braterdäpfel, klassisch als Salz- oder Folienkartoffel, als schmackhafte Kartoffel-Knödel oder raffiniert in Form vielseitig verwendbarem Kartoffelteig – aus den aromatischen Waldviertler Erdäpfeln lässt sich eine großartige Vielfalt an Spezialitäten zaubern. Erdäpfelsalat wird – vor allem mit den bunten Bio-Sorten „Rote Emma“ und „Blaue Elisa“ – nicht nur zum Geschmackserlebnis, sondern auch zur überraschend bunten Augenweide. Das vielfältige Sortiment des Kartoffelhof Rieners kann ab Hof in Thaures erworben werden. In Gmünd (bei Avia Tankstelle) gibt es einen Verkaufsanhänger als Selbstbedienungsladen, wo ebenfalls die ganze Sortenvielfalt erhältlich ist. Persönliche Betreuung und Beratung zu den Erdäpfeln erhält man unter anderem auch am Gmünder Wochenmarkt der jeden Samstag am Gmünder Stadtplatz stattfindet. Neuerdings ist die bunte Sortenvielfalt des Kartoffelhofes Riener auch online über deren Website erhältlich. Die ideale Ergänzung zu den Waldviertler Bio-Erdäpfeln ist biologisches kaltgepresstes Leinöl – das auch am Kartoffelhof Riener erzeugt und angeboten wird.

Ausflüge in die unberührte Natur oder ins Glaskunstdorf

Thaures im Bezirk Gmünd liegt eingebettet in die wunderschöne, nahezu unberührte Waldviertler Natur. Neben unzähligen Äckern und Wiesen gibt es idyllische Wälder, spannende Gesteinsformationen, Hochmoorgebiete, Naturteiche und Teichwirtschaften zu entdecken. Am besten sucht man sich einen der abwechslungsreichen Rad- oder Wanderwege aus und startet einfach los. Neben den Waldviertler Erdäpfeln ist die Gegend rund um Heidenreichstein auch für die Glaserzeugung bekannt. Das „Glaskunstdorf Brand-Nagelberg“ widmet sich ganz diesem Thema. Zahlreiche Glashütten mit Museums-Bereichen erzählen von der Geschichte der Glaserzeugung im nördlichen Waldviertel früher und heute.