Schloss Ruegers

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Barocke Prunckentfalung

Mitte des 18. Jahrhunderts diente diese aus einem Wasserschloss hervorgegangene Barockanlage, dem Reichsgrafen als Repräsentationssitz. Sehenswert sind neben den Prunkräumen auch die Herrschaftsküche und ein Hundefriedhof aus dem 19. Jahrhundert.

Geschichte

So wie viele Schlösser erlebte auch die im Jahre 1390 erstmals, als „Haus Rueger“, genannte Festung im Laufe der Jahrhunderte eine bewegte Geschichte.
Sie war ein Teil der Befestigungskette entlang der Thaya gegenüber Böhmen. Sigmund Graf von Hardegg erwarb die Burg 1568 von den Eitzingern und ließ die verfallene Festung zu einem Wasserschloss umbauen und richtete darin das Verwaltungszentrum der Grafschaft Hardegg, sowie seinen Herrschaftssitz ein. Nachfahren verkauften 1730 die Grafschaft an den Statthalter und Reichsgrafen Khevenhüller.

Schlossführungen

Bei einer Führung durch das Schloss gewinnt man einen Eindruck vom adeligen Landleben. Der Besucher betritt die gewölbte Einfahrt und glaubt sich in die ferne Welt des Barock versetzt.
Neben Damensalon, Chinesischem Zimmer und Sala Terrena, ist auch die Schlossküche mit offener Feuerstelle und der mächtige gemauerte Herd zu sehen.