Schloss Ottenstein
Schloss
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Auf einem steilen Granitfelsen hoch über dem Kamp thront das märchenhafte Schloss Ottenstein. Im 12. Jahrhundert ursprünglich als Wehranlage erbaut, hat es sich im Laufe der Zeit zu einem ansehnlichen Herrschersitz entwickelt.
Bevor die niederösterreichische Energieversogung 1960 drei Staustufen am Kamp errichtete, war Ottenstein eine einsam gelegene Burg.
Erstmals wird 1177 Ottenstein genannt und als Wehrbau der babenbergischen Besiedlungen gegen die nördliche Grenze angelegt. Gräben und eine Steinbrücke, Vorwerk, Torturm und das in einem Halbkreis angelegte „Stöckl“ mit den zwei Rundtürmen lassen noch von dieser ehemaligen Funktion ahnen.
Im Jahr 1624 kamen die Grafen von Lamberg in den Besitz von Ottenstein und eine zweite Umbauphase erfolgte: Aus unzusammenhängenden Trakten und einem Turm entstand ein fürstliches Schloss, der ehemalige Bergfried verwandelte sich in ein Stiegenhaus.
Schloss Ottenstein heute
Während einer Restaurierungsphase 1974 wurde in der romanischen Burgkapelle, ein gewölbter Raum mit einer halbkreisförmigen Apsis, Fresken entdeckt, die Kunstfreunde in der ganzen Welt nach Ottenstein pilgern ließ.
Heute ist das romantische Schloss Ottenstein eine beliebte Hochzeitslocation im Waldviertel. Ein traumhafter Location für Hochzeiten, Familienfeste oder weitere Veranstaltungen aller Art. Im nahegelegenen Hotel Ottenstein finden die Gäste eine gemütliche Übernachtungsmöglichkeit.


