Basilika Maria Dreieichen

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche über dem Horner Becken

Über dem Horner Becken, auf der Höhe des Manhartsberges liegt die zweitürmige Wallfahrtskirche Maria Dreieichen, die als eine der schönsten Wallfahrtskirchen Österreichs gilt.

Geschichte

1744 erfolgte die Grundsteinlegung der heutigen Wallfahrtskirche, die der „Schmerzhaften Mutter Maria” geweiht ist. Um den großen Andrang der Wallfahrer bewältigen zu können, errichtete man zwischen 1744 und 1756 die prachtvolle barocke Kirche mit dem großen Kuppelfresko von Paul Troger. Erst 1782 wurde Maria Dreieichen eine selbständige Pfarre. 1957 feierte man die Erhebung zur päpstlichen Basilika minor.

Sehenwertes

Nicht weit von der Basilika entfernt befinden sich die Bründlkapelle und die Graselhöhle. Im Inneren der kleinen Kapelle ist ein Relief zusehen, dass das Gnadenbild Maria Dreieichen zeigt. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Höhle, die in Volkserzählungen der Räuberhauptmann Grasel (1790–1818) als Unterschlupf genutzt haben soll.