Freimaurermuseum Schloss Rosenau

Die Geschichte der Freimaurer in Österreich

Seit 1975 beherbergt der barockisierte Renaissancebau von Schloss Rosenau das einzige Freimaurermuseum Österreichs, das einen Überblick über die durch Aufklärung, Toleranz und Humanität geprägte Entwicklung der Freimaurerei vermittelt.

Geschichte

Die Freimaurerei relevante Geschichte begann im Jahr 1720 als der damals achtjährige Leopold Christoph Graf Schallenberg das Schloss erbte.
Graf Schallenberg war hochrangiger Beamter am Hof Maria Theresias und kam dort in engen Kontakt mit der Aufklärung und ihrem geistigen Kind, der Freimaurerei.
Es war die soziale Komponente der aufklärerischen Bewegung, die ihn veranlasste, seinen Gutsbesitz in Rosenau zu einer Einrichtung zum Wohle der einfachen, in der grundherrschaftlichen Umgebung des Schlosses bäuerlich arbeitenden und lebenden Menschen auszubauen.
Es ist sehr wahrscheinlich, wenn auch nicht vollends beweisbar, dass der berühmte Freimaurer Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Weg von Wien nach Prag in Rosenau Station machte.

Erst im Jahr 1972 entdeckte man im Zuge der Renovierungsarbeiten des Schloss Rosenaus die freimaurerischen Symbole, da diese nach dem Tod  Schallenbergs im Jahr 1800 zugedeckt und übermalt wurden.

Museum im Schloss Rosenau

Neben zahlreichen Leihgaben der Großloge von Österreich werden auch Exponate aus dem Deutschen Freimaurermuseum in Bayreuth, aus der Wiener Dombauhütte und aus dem Niederösterreichischen Landesmuseum gezeigt.

Öffnungszeiten & Eintrittspreise Freimaurermuseum Schloss Rosenau