Schloss Litschau

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Das Wahrzeichen im Luftkurort am Herrensee

Imposant thront das Wahrzeichen der nördlichsten Stadt Österreichs, dem Luftkurort Litschau, auf einem Felsen. Besonderes Augenmerk kommt und kam schon immer dem runden Bergfried zu, um den sich zahlreiche Sagen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges ranken.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Wehranlage im Jahr 1260, zu dieser Zeit sollen die Kuenringer im Besitz der Herrschaft Litschau gewesen sein. Nach mehreren Besitzwechseln wurde sie dann schließlich 1763 von Christian August Reichsgraf von Seilern erworben, dessen Nachfahren, die Familie Seilern-Aspang, bewohnen das Schloss nach wie vor.

Neben der eigentlichen Kernburg an der höchsten Stelle des Felsens wurden im Laufe der Zeit bauliche Erweiterungen vorgenommen. Gleich nebenan wurde das so genannte „Neue Schloss“ errichtet, am Fuß des Felsens ein Meierhof sowie Wirtschaftsbauten.

Da die Bauten für die Forst- und Gutsverwaltung genutzt und von der Familie bewohnt werden, ist die gesamte Anlage nicht öffentlich zugänglich.