Winterwandern im Waldviertel, © Waldviertel Tourismus, Studio Kerschbaum

Winterwandern im Waldviertel

Zwischen Schnee und Raureif, Wintersonne und Eiskristallen

Rote Wangen, kalte Zehen – den Winter so richtig spüren und erleben kann man am besten, wenn man sich trotz Kälte hinaus wagt um sich vom Glitzern der Wintersonne im frischen Raureif verzaubern zu lassen. Ob eine Wanderung durch die winterlichen Wanderdörfer Moorbad Harbach und Zwettl, eine Schneeschuh-Tour durch den angezuckerten Winterwald, oder ein Spaziergang in tierischer Begleitung – das feste Einpacken ins warme Gewand lohnt sich auf jeden Fall!

Kalt, verschneit und ständig eingehüllt in eine dicke Nebeldecke – dieser Ruf eilt dem Winter im Waldviertel bekanntlich voraus. Völlig zu Unrecht! Denn oben auf der Granit- und Gneiss-Hochebene, auf der die nordwestlichste Region Niederösterreichs liegt, gibt es auch in der kalten Jahreszeit mehr Sonnenstunden als im benachbarten Tiefland. Und weil das noch die wenigsten wissen, ist eine Winterwanderung im Waldviertel noch immer ein Geheimtipp!

Winterwandern im Wanderdorf

Unweit von Wien und Linz warten in den Wanderdörfern Moorbad Harbach und Zwettl etliche Winterwanderwege darauf, erkundet zu werden. Durch unberührte Natur oder entlang romantisch plätschernder Flüsse führen sie auf direktem Wege in das „Winter-Wanderland Waldviertel“.

Alpaka- und Eselwanderungen

Wem die unendliche Ruhe der winterschläfrigen Natur zu einsam ist, der holt sich am besten tierische Begleitung. Waldviertel-Alpakas fühlen sich bei niedrigen Temperaturen besonders wohl und freuen sich darauf, ausgeführt zu werden. Auch eine Eselwanderung hat im Winter ihren ganz besonderen Reiz – und soll, ganz nebenbei, auch noch gesund sein! 
Mittlerweile ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Waldspaziergänge – ob mit oder ohne flauschigem Gefolge – nicht nur gut für die Seele, sondern auch gut für das Immunsystem sind. Die Biologen sind sich sicher: „Wer viel im Wald ist, kommt gesünder durch den Winter“. Also: Raus aus überheizten Büros, raus aus der Hektik des Alltags und hinein in den Wald, wo friedliche Stille den Blutdruck und den Puls automatisch senkt.

5 Gründe für einen ausgedehnten Waldspaziergang im Winter

  1. Einsamkeit: Wer eine Auszeit von Stress und Alltag braucht, findet sie in der Einsamkeit des Waldes – fernab vom Trubel und Gehetze in der Stadt.
  2. Stille: Stille ist vielerorts zu einem raren Gut geworden, doch im winterlichen Wald kann man sie noch erleben. Gut so, denn in der Hektik der Zeit brauchen wir sie mindestens genau so dringend wie der Wald mit all seinen Bewohnern selbst.
  3. Gesundheit: Wissenschaftlich belegte Studien bestätigen, dass ein Waldspaziergang nicht nur den Blutdruck, sondern auch die Pulsfrequenz senkt und so für Entspannung sorgt.
  4. Luft: Wo Bäume sind, ist Sauerstoff – reine, frische Luft durchströmt bei einem Aufenthalt im Wald die Atemwege und Lungen, was augenblicklich für gesundes Wohlbefinden sorgt.
  5. Tiere: Ein Reh hinter den Bäumen, ein Hase an der Lichtung, ein Fuchs, der kopfüber durch die Schneedecke nach Mäusen jagt – ein Ausflug in den winterlichen Wald kann schnell zum tierischen Erlebnis werden.

Winterwanderwege