Dritte Themenstation am Bernhardiweg gesegnet

Start- und Ziel-Station im Stift Zwettl feierlich gesegnet

Im besonderen Rahmen des traditionellen Bernhardikirtags wurde am 23. August 2026 das Marterl des Bernhardiwegs im Stift Zwettl feierlich seiner Bestimmung übergeben und gesegnet. Damit hat der Bernhardiweg nun auch an seinem Ausgangs- und Endpunkt eine sichtbare Station erhalten, die Pilgerinnen und Pilger auf ihren Weg einstimmt und sie nach ihrer Rückkehr wieder willkommen heißt.

Den feierlichen Auftakt bildete das Hochamt in der Stiftskirche. Die Predigt hielt Abt Norbert vom Stift Geras, der in beeindruckenden Worten über den Hl. Bernhard von Clairvaux und dessen Wirken sprach. Ausgehend von Bernhards bekanntem Bild der Brunnenschale spannte er den Bogen zu einer Botschaft, die gerade auch für das Pilgern von besonderer Bedeutung ist: selbst zur Ruhe zu kommen, sich füllen zu lassen und erst dann aus der eigenen Fülle weiterzugeben.

Im Anschluss an das Hochamt begrüßte Bgm. Abg. Franz Mold die Anwesenden bei der Station, die nahe dem Zugang zur Orangerie mit Blick auf den Stiftsturm und die Statue des Hl. Bernhard aufgestellt wurde.

Bgm. Josef Schaden, Obmann des Vereins der Freunde des Zisterzienserstiftes Zwettl, bedankte sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, Sponsoren und Mitwirkenden, die zur Errichtung der Station und zur Weiterentwicklung des Bernhardiwegs beigetragen haben. Ein besonderer Dank galt dabei auch dem Lazarusorden.

Markus Peham stellte anschließend die neue Station kurz vor und erläuterte ihre Gestaltung und Inhalte. 

Die abschließende feierliche Segnung durch Abt Johannes Maria Szypulski setzte einen weiteren wichtigen Akzent für den Bernhardiweg. Gerade hier im Stift Zwettl, das eng mit der Zisterziensertradition und dem Wirken des Hl. Bernhard verbunden ist, schließt sich für die Pilgerinnen und Pilger der Kreis: Hier beginnt der Weg – und hier darf man nach vielen Kilometern mit neuen Eindrücken, Gedanken und Erfahrungen wieder ankommen.

Eine Gruppe von Männern vor einem Marterl
©Markus Peham