Fluss des Lebens bei der Kamp-Brücke bei Gschwendt
Mit einer feierlichen Segnung wurde am Samstag, den 27. Juni 2026 die erste Themenstation des neuen Bernhardiwegs im Waldviertel seiner Bestimmung übergeben. Die Station „Fluss des Lebens“, die dem Hl. Christophorus gewidmet ist, bildet den Auftakt eines Projekts, das Pilgerinnen und Pilger sowie Wandernde zu Besinnung und spiritueller Vertiefung einlädt. Das Marterl wurde von der Bauakademie Langenlois gefertigt.
Der Tag begann mit einer gemeinsamen Pilgerwanderung. Bereits um 8.00 Uhr erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Schloss Rosenau den Pilgersegen durch Pfarrer Herbert Reisinger, bevor sie durch das Zwettltal und das Kamptal zur Gschwendtbrücke nahe der Schwarzalm aufbrachen.
Zur Segnungsfeier begrüßte Bürgermeister Franz Mold die zahlreichen Gäste. Anschließend stellte Josef Schaden, Obmann des Vereins der Freunde des Zisterzienserstiftes Zwettl, das Gesamtprojekt Bernhardiweg vor und sprach allen Unterstützern Dank aus. Bezirkshauptmann Markus Peham erläuterte die Inhalte und die konkreten Überlegungen zur ersten Station „Fluss des Lebens“.
Die Segnung der Station nahm Stadtpfarrer P. Janusz Wróbel vor. In seiner Ansprache hob er die Bedeutung des Heiligen Christophorus als Begleiter und Beschützer auf den Wegen des Lebens hervor und lud dazu ein, den Bernhardiweg als Ort der Begegnung mit Gott, der Natur und den Mitmenschen zu erleben.
Ein besonderer Dank gilt Günther Prinz für das hervorragende Pilgerbrot sowie der Stadtgemeinde Zwettl für die Bereitstellung der Infrastruktur und der Getränke. Sie trugen wesentlich zum gelungenen Verlauf der Veranstaltung bei.
Im Anschluss setzte die Pilgergruppe ihren Weg zum Stift Zwettl fort, wo der Familientag im Rahmen der Cisterscapes Visitation Tour den festlichen Abschluss bildete.
Mit der Segnung der ersten Station ist der Startschuss für weitere Themenstationen entlang des Bernhardiwegs gefallen, die in den kommenden Monaten jeweils im Rahmen eigener Feiern ihrer Bestimmung übergeben werden.