SILVA NORTICA – Waldviertler Bio-Baumschulbetrieb

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Beeindruckende Sortenvielfalt, spannende Raritäten und köstliche Spezialitäten.

Die Bio-Baumschule Silva Nortica ist einer der wichtigsten Pioniere für die Bewahrung der heimischen Obst- und Beerenkultur. Mehr als 700 alte Obstsorten und rund 200 verschiedene Beerenarten gedeihen im Betrieb. Zu genießen sind die Früchte dieser Arbeit in Form von Marmelade, Saft, Sirupe, Likör und Edelbrand.

In Reichenau am Freiwald bei Bad Großpertholz liegt das Areal von „Silva Nortica“. Hier im Norden des Waldviertels wird seit 1984 mit viel Liebe zur biologischen Landwirtschaft eine große Vielzahl an Obst, Wildobst und Beeren kultiviert.

Sortenvielfalt und Raritäten

Es ist eine eindrucksvolle Landkarte des Geschmacks, die sich vor den Besuchern im Bio-Baumschulbetrieb der Familie Artner ausbreitet. Ein Garten Eden mit Raritäten der regionalen Obstkultur, den Martin Artner von Reisen und europäischen Tauschbörsen ins Waldviertel gebracht hat. Die Sortenvielfalt ist groß, so gibt’s allein unzählige Apfelsorten wie beispielsweise „Kronprinz Rudolf“, „Lavanttaler Bananenapfel“, „Lausitzer Nelkenapfel“ bis hin zum „Berner Rosenapfel“. Auch die Beerenauswahl ist vielfältig: Stachel-, Himbeeren und Ribisel aber auch exotische Sorten wie Herzbeere oder Preiselbeere sorgen für Abwechslung. Ebenfalls sind zahlreiche Gewürzkräuter, Heilpflanzen und Rosen Teil des abwechslungsreichen Sortiments der Bio-Baumschule. Auf Wunsch werden ebenso Spezialveredelungen und Mehrsortenbäume kultiviert.

Köstliche Spezialitäten

Seit 2013 werden die Obstsorten und Beerenarten unter dem Namen „Freiwalder“ direkt auf dem Biobetrieb zu schmackhaften Waldviertler Spezialitäten und Edelbränden verarbeitet. Über 40 verschiedene Beeren- und Obstsorten sorgen für süße Verführungen. Marmeladen aus Preiselbeeren, Herzbeeren und Koreakirsche, Minikiwis, Feigen oder Indianerbanane – natürlich vollständig biologisch produziert. Neben besten Bio-Fruchtzutaten verleiht biologischer Rübenzucker eine bekömmliche Süße, als Geliermittel dient ausschließlich vegetarisches Agar Agar. Auch die beliebten „Freiwalder-Mohnzelten“ sind vom Mehl bis zu den Eiern, von der Butter bis zum Graumohn und von den Erdäpfeln für den Teig bis zum Zwetschkenpowidl ein 100%iges Bio-Erlebnis.

Hochprozentiger Genuss

Die Auswahl an „Freiwalder“ Bio-Edelbränden, Geisten und Likören spiegelt die große Sortenvielfalt wider. Die Maische der Früchte wird direkt im Betrieb naturvergoren, ganz ohne Gärhilfen oder Geschmacksverstärker. Anschließend wird in traditioneller Rauh- und Feinbrand-Methode destilliert. So werden Spezialitäten wie der Apfel Kronprinz Rudolf, die Speckbirne, Mispel, Blutpflaume oder Vogelbeere zu Edelbränden verarbeitet. Aus Wacholder entsteht Waldviertler Gin. Aus Aronia, Felsenbirne und Maroni werden – in Kombination mit Biozucker und Biowein – köstliche Liköre.

Baumschule und Naturerlebnis

Ein Besuch in der Bio-Baumschule lässt die Besucher die Kraft der Natur spüren. Durchspazieren und sich von den Raritäten beeindrucken lassen – oder bei einer Betriebsführung mit anschließender Jause und Verkostung (gegen Voranmeldung) mehr über die Sortenvielfalt und den biologischen Anbau erfahren. Direkt am Areal befindet sich auch Lilly’s Buschenschank, die die Besucher zu ausgewählten Terminen mit Köstlichkeiten verwöhnt. Die Baumschule liegt direkt im Naturpark Nordwald – ganz in der Nähe lassen sich Felsformationen bestaunen, Tiere in Freigehegen beobachten und der Stierhüblteich mit seinem moorig-seidigem Wasser bewundern.