Alles über die Hanfzeit in Reingers

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Erfahren Sie alles Wissenswerte über die Wunderpflanze im Hanfdorf Reingers!

Sie wissen nicht, dass Hanf mehr als die Droge Cannabis ist? Dann wird es Zeit, dem Hanfdorf einen Besuch abzustatten.

In der kleinen Gemeinde dreht sich nicht nur speziell zur Hanfzeit von Juni bis September alles um den Hanf: Da früher in Reingers nicht nur Hanf in großen Mengen angebaut, sondern auch in sogenannten "Haarstuben" verarbeitet wurde, hat sich das Dorf ganz dem Thema dieser vielfältig verwendbaren Pflanze verschrieben.

Traditionelle Kulturpflanze

Die "Haarstuben", erbaut aus Stein, Lehm, Holz und Stroh, prägten die Landschaft der Bauerndörfer des oberen Waldviertels. Ursprünglich wurde in den Stuben das "Haar", bzw. das Flachs und der Hanf, getrocknet und verarbeitet. Daher stammt der Name Haarstube.

Damit diese Waldviertler Bautradition nicht in Vergessenheit gerät, hat die Gemeinde Reingers das Betriebsgebäude des Campingplatzes als Haarstube rekonstruiert.  

Breite Produktpalette

In der ständigen Ausstellung im Hanfdorf Reingers erfahren Besucher alles über die Geschichte des Hanfanbaus und über die potenziellen Verwendungs-Möglichkeiten der umstrittenen Pflanze in den Bereichen der Medizin, Kosmetik, Textilverarbeitung, Papierindustrie und Ernährung. Es wird auch ihre Bedeutung als wertvoller Rohstoff einerseits, als in Verruf geratenes Suchtmittel andererseits, dargestellt.

Im anliegenden Hanfshop kann aus einer breiten Produktpalette von Seifen und Cremes über Öle, Nudeln, Knabbereien und Tees bis hin zu Kleidung aus Hanf erworben werden.

Eine weitere Attaktion ist der zwei Kilometer lange Hanfpfad, der Details über den Hanf vermittelt. Das lebensgroße Hanflabyrinth ermöglicht es, die Pflanze zu bestaunen und hautnah zu erleben, was besonders für die Kleinen zum Erlebnis wird.

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