Im Oktober „kochen“ im Waldviertel die Teiche!
Wenn die Mohn- und Erdäpfelernte schon eingebracht ist, ist es an der Zeit die Waldviertler Teiche abzufischen. Es ist ein waschechtes Waldviertler Abenteuer und ein „Fang“ für die ganze Familie: Natur, Teichwirtschaft und Kulinarik stehen bei den Abfischfesten am Bruneiteich in Heidenreichstein, in der Erlebniswelt Gallien und am Klosterteich Stift Geras im Mittelpunkt.
Zur Abfischzeit lässt sich das Waldviertel als „Karpfenviertel“ entdecken, denn im Herbst herrscht an und in den Waldviertler Teichen zappeliges Leben. Es wird abgefischt oder wie es im Volksmund heißt: „Der Teich kocht“.
Über 2.000 Teiche ruhen in der Waldviertler Landschaft und in ihnen reift der Karpfen mit natürlichem Teichfutter und Getreide heran. Bis zu seiner „Ernte“ im Herbst, wenn in der Zeit von Anfang Oktober bis Anfang November das jährliche Abfischen der Waldviertler Teiche stattfindet, welches ein Stück echter Tradition darstellt. Dabei wird das Teichwasser abgelassen, um die darin gezüchteten Karpfen mit großen Netzen und Keschern zu fangen und in Sortierbottiche zu geben. So wird der Teich in mehreren Zügen leergefischt.
Der Waldviertler Herbst ist also der ideale Zeitpunkt, um seine „Freizeitangel“ nach den Karpfenteichen des Waldviertels auszuwerfen! Hier kann man den Fischern bei der Arbeit über die Schultern schauen und an der „Genuss-Bar“ Karpfenkaviar, Karpfensushi und Steckerlfische verkosten.