Burg Gars

Die einzig freistehende Babenberger Burg Österreichs

Gars ist eine der ältesten Burganlagen Österreichs. Sie wurde im 11. Jahrhundert erbaut und stand noch ganz in der Art der alten Wallburgen. Über ihre Entstehung können jedoch nur Vermutungen angestellt werden.

Geschichte

Die über dem Doppelort Gars-Thunau thronende Burg diente den Babenbergern als einer ihrer ältesten Stützpunkte, sogar eine Zeit lang als Residenz. Die Babenberger schlugen einen ihrer Sitze hier auf, wobei die "Garser Babenbergerzeit" nur wenige Jahrzehnte dauerte, denn schon unter Leopold III. wurden Kastellane eingesetzt, die die Burg verwalteten. Die Garser Burggrafen, die mit den Kuenringern verwandt waren, entwickelten sich in der Folgezeit zu einem bedeutenden Geschlecht. Gars war ein wichtiger Stützpunkt für die Kolonisierung des Waldviertels.

Den dreigeschossigen Renaissancetrakt neben der mittelalterlichen Burgruine hat man teilweise restauriert. Das kunsthistorische Juwel des Burgareals ist die teils romanische, teils gotische Gertrudskirche.

Feste & Veranstaltungen

Der heutige Eingangsbereich der Burg befindet sich gleich hinter der ehemaligen Zugbrücke. Die faszinierende Umgebung der Burg Gars bietet einen außergewöhnlichen Rahmen für unvergessliche Feste. Ob Hochzeitsfeiern, Taufen, Firmenfeiern, Weihnachts- oder Geburtstagsfeiern. Im Sommer wird der große Innenhof als stimmungsvolle Freiluftbühne genutzt.