Naturpark Blockheide Gmünd, © Waldviertel Tourismus, Studio Kerschbaum

Nordische Eindrücke: Blockheide & Co

Tief Luft holen zwischen Granitfelsen & Wasserbüffeln, Moorlandschaften & Ottern

Entschleunigung im Gehen: Rund um Gmünd liegt der faszinierende Naturpark Blockheide mit seinen offenen Heidelandschaften, ruhigen Feldern und eigenwilligen Felsgebilden. In den ehemaligen Bergbaugruben schlummern – ganz weit ausgebreitet – die dunklen Mondteiche. Mächtige Granitrestlinge und Wackelsteine als urzeitliche Verwitterungsreste erzählen vom einst fünftausend Meter hohen Gebirge. Stress oder Hektik dagegen haben inmitten dieser außergewöhnlich wanderbaren Landschaft garantiert keinen Raum.

  • Empfohlene Reisedauer:
    3-4 Tage
  • Empfohlener Reisezeitraum:
    Frühling, Sommer, Herbst
  • Besonders empfohlen für:
    Paare, Familien mit Kindern, Senioren, Naturliebhaber, Fotografen

Tag 1: Wo sich Wasserbüffel und Wackelsteine gute Nacht sagen

Viel zu bestaunen gibt es zum Urlaubsauftakt im geschützten Gebiet Naturpark Blockheide mit seinen bizarren und uralten Steinformationen, stillen Wäldern, sanften Wiesen- und Heidelandschaften, versteckten Waldteichen und naturnahem Bachtal. Am besten genießt man die Naturlandschaft vom Aussichtsturm auf 30 Metern Höhe! Auf der artenreichen Lainsitzniederung grasen entspannte Wasserbüffel zwecks natürlicher Landschaftspflege. Die beliebte Aussichtsplattform erlaubt den weiten Blick auf die geschützte Flusslandschaft. Einen längeren Stopp können Sie außerdem in der Sole Felsen Welt einlegen: zum angenehmen Planschen und Erholen genauso wie für die Übernachtung im angeschlossenen Hotel.

Tag 2: Bewusstes Abschalten am Weg zu nordischen Teichen & Moorlandschaften

Auch am zweiten Tag geht es auf eine ganz bewusste Wanderung durch Birken- und Nadelwälder und rund um die nordischen Teiche zwischen Hoheneich und Pürbach. Ein besonders lohnenswertes Ziel bei schönem Wetter ist der Badestrand am Mitterteich bei Hoheneich – sehr idyllisch mit Birkenhain, Liegewiese, Sandstrand und kleiner Insel. Der Ausflug ins UnterWasserReich Schrems schließlich vermittelt die stille Faszination des regenerierenden Hochmoors und holt außerdem die ganz und gar nicht stillen Fischotter vor den Vorhang. Die lustigen Tiere sind die Lieblinge aller Besucher – und lassen sich vor allem bei der Fütterung nur zu gern über die kleinen Schultern schauen.

Tag 3: Schmetterlingsparadies & wuchtige Granitformationen 

Als Ausklang der naturnahen Auszeit lädt das Reißbachtal als bekanntes Schmetterlingsparadies zum leisen Besuch ein – genauso wie das malerische Waldtal, der Höllgraben bei Litschau. Der naturbelassene Föhrenbach strömt plätschernd durch das stille Tälchen, Farne säumen die mit Weiden und Fichten bestandenen Ufer. Im oberen Abschnitt bietet der Höllgraben dann die wuchtigen Granitformationen und einige, teilweise unterirdische, Wasserfälle. Zusätzlich lohnt sich noch ein Abstecher in den Naturpark Heidenreichsteiner Moor. Am besten entdeckt man die einzigartige und hoch angepasste Tier- und Pflanzenwelt auf einem der beiden Rundwanderwege – dem Teichweg oder dem Moorlehrpfad. Torfmoos, Wollgras, Moorbeere oder der fleischfressende Sonnentau und die im Waldviertel typischen Felsformationen, bieten inmitten des Moorwaldes ein beeindruckendes Gesamtbild. Von Mai bis September werden auch geführte Wanderungen im Naturpark angeboten. Wer lieber dem Geschmack auf der Spur ist, besucht in Heidenreichstein die Käsemacherwelt, wo es einen würzig geschmackvollen Blick hinter die Kulissen bei einer Führung durch die Schau-Manufaktur gibt.

Buchung & Beratung

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Top-Tipps:

 

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