Kapellenwanderung ins Gföhleramt

Wandertour ausgehend von Gföhl, Hauptplatz

  • Schwierigkeit: schwer
  • Distanz: 14,15 km
  • Dauer: 4:30 h
  • Aufstieg: 190 Hm
  • Abstieg: 190 Hm

Kriege, Pest und Feuersbrunst: Siedlungsgeschichte des Gföhlerwaldes und seiner Waldämter

Startpunkt der Tour
Gföhl, Hauptplatz
Zielpunkt der Tour
Gföhl, Hauptplatz
  • Schwierigkeit: schwer
  • Distanz: 14,15 km
  • Dauer: 4:30 h
  • Aufstieg: 190 Hm
  • Abstieg: 190 Hm
  • Fitnessanforderung:
    3/6
  • Erlebnis:
    5/6
  • Landschaft:
    5/6
  • Niedrigster Punkt508 m
  • Höchster Punkt620 m
  • Rundtour
  • Einkehrmöglichkeit

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Beschreibung

Erst seit 400 Jahren ist der ursprünglich geschlossene „Vorst“ besiedelt, vorher war er Jagdgebiet des Landesherrn (siehe Jaidhof = Jagdhof). 1597 versteckten sich aufständische Waldviertler Bauern im Gföhlerwald. Nach dem Verkauf 1608 wurde der Forst im Auftrag der neuen Besitzer der Herrschaft Gföhl zur intensiveren Nutzung von Holzhackern, Köhlern, Glasmachern sowie Zinsbauern besiedelt u. von Förstern verwaltet (daher die Bezeichnung „Amt“ für die Streusiedlungen). 1771 wurden 8 Bauern, Untertanen des Herrn von Sinzendorf, wegen Verweigerung der Robotleistungen samt ihren Familien in den Banat verbannt. Nach der großen Pestepidemie wurde 1680 die Rosaliakapelle im Gföhleramt errichtet (Rosalia – die Pestheilige) u. zweimal vergrößert. Bei der Kapelle erinnert ein Gedenkstein an die Erschließung des Gföhlerwaldes, unweit davon das Bauernhofmuseum Fux. Im „kalten Graben“ ehemalige Glasmachersiedlung, die Drescherhütten, Fischteiche, der Schweizerhof, das Museum „Altes Eishaus“ sowie das klassizistische Schloss in Jaidhof erinnern an die einst sehr wohlhabende Herrschaft.

Empfohlener Zeitraum

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