Juniorcamp.at – Waldviertler Jugenddorf Allentsteig

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Beschreibung

Das 1. Ferienlager wurde noch vom Verkehrsverein Allentsteig im Jahr 1983 durchgeführt, nach dem gelungenen Probegalopp gründete man 1984 den Verein „Waldviertler Jugenddorf Allentsteig“, der jährlich in den Sommermonaten Juli und August 8 Wochen lang ein Ferienlager für Kinder von 6 – 16 Jahren veranstaltet.

Seit 1985 findet das Lager gleich neben dem Freizeitzentrum Allentsteig statt, bis 1989 wurden auch die Wasch- und WC-Anlagen, sowie der Kassaraum als Verwaltungs- und Aufenthaltsraum mitbenutzt. Im Jahr 1990 wurde der Jugendlagerplatz Allentsteig in der bestehenden Form eröffnet. Mit Unterstützung des Landes Niederösterreich und der Stadtgemeinde Allentsteig wurden 3 Kabinen- und Kästchenräume des Bades umgebaut und 2 Blockhäuser mit je 4 Räumen und insgesamt 30 Betten und ein  neues Sanitärgebäude errichtet. Die Lagerwiese und ein bewaldetes Landstück bis zur Seepromenade wurden vom Verein angekauft, insgesamt umfasst der Jugendlagerplatz eine Fläche von ca. 6.000 m². Im Jahr 1999 wurde begonnen, selbst für die Verpflegung zu sorgen, zunächst im gepachteten Seerestaurant und ab 2005 in der neuen Küche im Camp selbst.
Natürlich entspricht die Anlage den gesetzlichen Bedingungen und regelmäßige Kontrollen vom Land NÖ, der BH Zwettl etc. garantieren die Sicherheit der jungen Gäste. Da viele Kinder auch mit Unterstützung diverser öffentlicher Stellen ins Camp kommen, sind die Kontrollen umfangreicher, dem stellt sich der Verein gerne, da diese Transparenz den Eltern die Sicherheit ihrer Kinder garantiert.

Das Angebot des Vereins richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 6 – 16 Jahren, viele kommen aus Wien und Niederösterreich, aber auch aus den restlichen Bundesländern und dem angrenzenden Ausland reisen Kinder an. Jeden Sommer gibt es 4 Termine, pro Turnus kommen bis zu 130 Kinder, die meisten für 2 Wochen, manche 1 oder 3 Wochen.

Da die jungen Gäste auch betreut werden wollen, bieten sich im Sommer ca. 45 Ferialjobs, vom Betreuer und Lagerleiter bis zum Küchenpersonal und der Essensausgabe. Ab November können sich Interessenten über die Homepage www.juniorcamp.at bewerben. Natürlich kommen viele Stammbetreuer wieder, aber jedes Jahr fallen einige weg, da sie mit der Berufsausbildung fertig sind oder selbst Familie haben. Das Mindestalter für Betreuer beträgt 18 Jahre, eine pädagogische Ausbildung ist nicht Voraussetzung, schadet aber nicht, immerhin bewerben sich jährlich bis zu 140 junge Leute.

Ein wichtiger Grund für die Errichtung des Ferienlagers war die Ankurbelung der örtlichen Wirtschaft, so machen die Nächtigungen im Jugenddorf einen hohen Prozentsatz der Allentsteiger Gästenächtigungen aus und auch Gästezimmeranbieten profitieren, da regelmäßig Eltern einchecken und Tage oder Wochen hier verbringen. Das Fleisch kommt von der Landfleischerei Klang, Semmeln und Brot werden täglich frisch von der Bäckerei Fischer geliefert, die Milch beziehen wir vom Biobauernhof Marksteiner, auch die Lebensmittelmärkte, die Trafik, das Spielzeuggeschäft usw. profitieren vom Ferienlager. Pro Sommer geben alleine die Kinder ca. 50.000 € Taschengeld im Ort aus.

Leider gibt es keinen örtlichen Reitstall mehr, so weicht man nach Hausbach aus. Tennis wird bei den Kids immer beliebter und wird seit dem Jahr 2021 wieder angeboten. Seit Jahren ist Fischen am Allentsteiger Stadtsee und Paintball in der Paintballarena.at ein Highlight für viele Besucher. Pro Termin kamen bis zu 13 junge Fischer. Seit Gründung des Jugenddorfes können dankenswerterweise die Sportanlagen des Jugendheimes mitbenützt werden, so stehen viele Ballsportarten auf dem Programm. Die Lage neben dem Freizeitzentrum ist natürlich optimal, in den Ferien hoffen alle auf schönes Wetter und was gibt es schöneres, als ins kühle Nass zu springen. Und in Allentsteig haben die Kids sogar die Wahl zwischen Pool und dem See.

Sport ist einer der Schwerpunkte, keine Frage, aber auch kreative Kinder finden Beschäftigung, da unterschiedlichste Bastelangebote auf dem Programm stehen, von FIMO bis zu Töpfern und Seidenmalerei, vieles ist möglich. Der 3. Schwerpunkt „Action und Fun“ umfasst Lagerfeuer und Grillen ebenso wie Nacht- und Geländespiele, Allentsteig-Quiz, div. Spielshows, Disco … Wichtig ist, dass viele unterschiedliche Möglichkeiten vorhanden sind, damit für jeden jungen Gast das Passende dabei ist. Das gelingt scheinbar, immerhin kommen rund 50% der Kinder wieder, und einige später sogar als Betreuer.

Wer mehr über das Jugenddorf wissen möchte, findet noch mehr Infos und Bilder auf der Homepage: www.juniorcamp.at. Während der Ferienzeit posten die Lagerleiter täglich mehrmals auch auf Facebook, zu finden ebenfalls unter Juniorcamp. Viele Allentsteiger liken bereits seit Jahren fleißig.

Knapp 40 Jahre Jugenddorf haben wir hinter uns, wie viele es noch werden? Lassen wir uns überraschen, die nächste Generation ist schon im Einsatz, laufende Veränderungen und Neuerungen sollen weitere 40 Jahre möglich machen.

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