Stiftsrestaurant und Orangerie

Restaurant

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  • Radpartner Niederösterreich

Beschreibung

Das Stiftsrestaurant hat während der Saison täglich von Mittwoch bis Sonntag mit warmer Küche für Sie geöffnet. Produkte aus der Region werden bei uns im Stiftsrestaurant immer frisch verarbeitet und serviert. In der Orangerie im historischen Prälatengarten schmecken die Mehlspeisen und Eiskreationen gleich doppelt so gut. Von Ostern bis 31. Oktober täglich geöffnet.

Jahrtausende altes Kulturgut

Die Zwettler Mönche widmen sich traditionell vorrangig der Seelsorge. Ihre Geschichte beginnt 1138: Hadmar I von Kuenring gründet nahe der Stadt Zwettl ein Kloster und beruft Zisterziensermönche aus Heiligenkreuz ins Waldviertel. Diese errichten die mittelalterlichen Gebäude des Stifts und schaffen mit der Kultivierung des Landes eine wirtschaftliche Basis. Im Zuge der Kriege und Reformationen des 15. und 16. Jh. kommt es zum Niedergang des Klosters. Erst ab Mitte des 16. Jh. blüht es erneut auf. Ende des 18. Jh. erfolgt unter politischem Druck eine weitgehende Veränderung des klösterlichen Lebens: Die Mönche wenden sich vermehrt der Seelsorge in den anvertrauten 15 Pfarren zu. Die beiden Weltkriege und die NS-Zeit übersteht das Kloster unbeschadet. In den 1990er Jahren gründet das Stift die Höhere Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft, seit fast 100 Jahren besteht das Bildungshaus mit Angeboten der Erwachsenenbildung. Forstwirtschaft und Fischzucht bilden das Standbein des Klosters. Umfangreiche Renovierungsarbeiten mit Ende 2013 lassen das Stift heute in neuem Glanz erstrahlen.

Kunsthistorisches Juwel

Kreuzgang, Brunnenhaus, Kapitelsaal, Dormitorium, Scriptorium und Necessarium – aus kunsthistorischer Sicht findet man im Stift herausragende Beispiele mittelalterlicher Baukunst. Im Zuge der groß angelegten Barockisierung unter Abt Melchior Zaunagg erhält auch das Gotteshaus ein neues Erscheinungsbild: Eine monumentale Turmfassade empfängt den Eintretenden, im Inneren dominieren der mächtige Hochaltar, 16 Seitenaltäre, das intarsierte Chorgestühl und die bekannte Egedacher-Orgel. Auch eine neue Bibliothek wird geschaffen und von Paul Troger in fünf Gewölbefeldern mit den Taten des Herkules geschmückt. Die Schatzkammer erlaubt Einblicke in die Spiritualität früherer Zeiten. Aus dem Staunen kommt an hier gar nicht mehr heraus.

Blühendes Paradies

Nicht nur der Prälatengarten ist ein Blickfang: Mönche haben rund um das Stift in liebevoller Handarbeit Plätze geschaffen, die an das Paradies erinnern sollen. Sie sind von alters her Räume der Stille, der Betrachtung, des Genießens und der Erholung.

Barocker Genuss

Vor allem Liebhaber barocker Musik finden sich im Sommer im Stift ein: Beim Konzerferstival "Zusammenspiel" bilden Stiftskirche und Bibliothek die perfekte Kulisse unvergesslicher Aufführungen.

 

Ausstattung

  • Kreditkarten akzeptiert
  • Parkplatz
  • warme Speisen erhältlich
  • Terrasse/Gastgarten
  • vegetarische Speisen erhältlich
  • Busse willkommen
Lage
  • mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar

Standort & Anreise

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