Schloss Greillenstein

Schaugarten, Schloss

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Dieser Betrieb ist ausgezeichnet ...

  • Die Gärten Niederösterreichs
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Beschreibung

Schloss Greillenstein im niederösterreichischen Röhrenbach wurde erstmals 1313 als Wehrburg erwähnt. Seine Geschichte gilt als stark verwoben mit dem Adelsgeschlecht Kuefstein, in dessen Besitz das Schloss bis heute ist. In den 1960er-Jahren wurde es als eines der ersten Schlösser des Landes als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute präsentiert sich der Prachtbau seinen zahlreichen Besuchern im historisch gewachsenen Kleid aus klarer Renaissance und barocker Symbolik. Die reich ausgestatteten Innenräume von Badestube bis Burg-Verlies lassen sich am besten in einer spannenden Führung besichtigen.

Originale Schloss-Geschichten: Führung durch Schloss Greillenstein

Um die – teils original eingerichteten – Schloss-Räumlichkeiten aus der Renaissance- und Barockzeit besonders gut zu verstehen, bietet sich die Teilnahme an einer der täglichen Führungen an. Von den rund 60 Räumen sind mehr als die Hälfte für Besucher geöffnet. Dabei zeigen sich faszinierende Kassetten- und bemalte Holz-Decken, stattliche Kachelöfen und prächtige Stuckaturen. Ein wahrer Blickfang sind die protestantisch eingerichtete Renaissance-Kapelle und die privaten Salons sowie Rittersaal, Amtsräume und Gerichtssaal. In letzterem ist die einzige erhaltene Landgerichtsschranke von Österreich zu sehen.

Die geführt zu besichtigenden Räume von Schloss Greillenstein auf einen Blick:

  • Registratur und Gerichtssaal,
  • Kapelle,
  • alte und neue Bibliothek,
  • Rittersaal und Türkensaal,
  • Ahnensaal, Salons und Rauchsalon.

Vor und nach der Führung lassen sich selbständig weitere Räume erkunden: wie Badestube, Spielzimmer und Zwergen-Kabinett.

Ausstellungen & Spezial-Führung bei Kerzenschein

Die Dauer- und Sonder-Ausstellungen auf Schloss Greillenstein drehen sich um Politik-Geschichte sowie das Leben des früheren Adels. Mutige nehmen an einer Kerzenlicht-Führung teil, um die „dunklen Seiten“ des Schlosses kennenzulernen – vom Dachboden über Geheimgänge bis hin zu den Labyrinth-ähnlich angelegten Keller-Gewölben.

Barocke Zwerge im märchenhaften Schloss-Garten von Greillenstein

Im 18. Jahrhundert wurde die großzügige Garten-Anlage mit barocken Anleihen revitalisiert. Die damaligen Alleen und Balustraden sind bis heute erhalten. Hier verbirgt sich auch der „Zwergen-Garten“, in dem lange Zeit barocke Zwerge wohnten – bevor sie ins wettergeschützte Schloss übersiedelt wurden. Heute haben Kunstschaffende in diesem Bereich des Gartens Märchen und Sagen rund um Zwerge neu interpretiert.

Ausstattung

  • Hunde erlaubt

Standort & Anreise