Winterwanderwege im Waldviertel

zum Reiseplaner hinzufügen

Wandern in einer traumhaften Winterlandschaft ist romantisch und gesund zugleich.

Einsamkeit und Stille, überraschende Begegnungen und märchenhafte Anblicke: Das alles kann man in verschneiten, angezuckerten, mit Raureif überzogenen Waldviertler Wäldern erleben.

5 Gründe für einen ausgedehnten Waldspaziergang im Winter

  1. Einsamkeit: Wer eine Auszeit von Stress und Alltag braucht, findet sie in der Einsamkeit des Waldes – fernab vom Trubel und Gehetze in der Stadt.
  2. Stille: Stille ist vielerorts zu einem raren Gut geworden, doch im winterlichen Wald kann man sie noch erleben. Gut so, denn in der Hektik der Zeit brauchen wir sie mindestens genau so dringend wie der Wald mit all seinen Bewohnern selbst.
  3. Gesundheit: Wissenschaftlich belegte Studien bestätigen, dass ein Waldspaziergang nicht nur den Blutdruck, sondern auch die Pulsfrequenz senkt und so für Entspannung sorgt.
  4. Luft: Wo Bäume sind, ist Sauerstoff – reine, frische Luft durchströmt bei einem Aufenthalt im Wald die Atemwege und Lungen, was augenblicklich für gesundes Wohlbefinden sorgt.
  5. Tiere: Ein Reh hinter den Bäumen, ein Hase an der Lichtung, ein Fuchs, der kopfüber durch die Schneedecke nach Mäusen jagt – ein Ausflug in den winterlichen Wald kann schnell zum tierischen Erlebnis werden.

Wunderbarer Waldviertler Winterwald

Verwunschen. Dunkel und gleißend hell zugleich. Schwarz und weiß. Absolut ruhig und immer einen Ausflug wert: Der Wald. In ihm findet man zu allen Jahreszeiten Schutz. Er lädt dazu ein, ihn zu durchstreifen, mit ihm zu kommunizieren. Festes Schuhwerk, Schneeschuhe, Langlaufskier, Handschuhe, Haube, offene Augen und Ohren, das ist alles, was man braucht. Soviel steht fest: Ein Winterspaziergang tut allen gut.

Eine Studie des Sora-Meinungsforschungsinstituts sagt, dass sich neunzig  Prozent der Österreicher gerne in der Natur aufhalten. Immerhin drei Viertel glauben, dass dem Wald in Zukunft noch mehr Bedeutung als heute zukommen wird: Der Sauerstoffproduzent Wald ist ein probates Heilmittel für das aus den Fugen geratene Klima. Und: er dient dem Einzelnen als rettender Fluchtpunkt. Schließlich ist wissenschaftlich erwiesen, dass Waldspaziergänge nicht nur gut für die Seele, sondern auch gut für das Immunsystem sind. Der Biologe Clemens G. Arvay, Autor des Buches „Der Biophilia-Effekt – Heilung aus dem Wald“ ist sich seiner Sache jedenfalls sicher: „Wer viel im Wald ist, kommt auf jeden Fall gesünder durch den Winter“. Also: Raus aus überheizten Büros, raus aus der Hektik des Alltags und hinein in den Wald, wo friedliche Stille den Blutdruck und den Puls automatisch senkt.

Refugium für Mensch und Tier

Auch die Fauna ist in den weißen Wintermonaten bunt. Zwar sind viele Zugvögel über den Winter in den Süden geflogen, etliche Tiere halten Winterschlaf oder Winterruhe, andere aber sind auch im Winter munter. Der Fuchs sucht Beute, Rehe durchstreifen Weinsberger wie Horner Wald. Sogar Wildschweine sind mancherorts – aus der Distanz! – zu sehen. An Flüssen und Teichen sieht man bisweilen Graureiher, im unteren Kamptal wie im Thayatal fliegt der bunte Eisvogel.

Wandergenuss im Winter

Bei guter Wegbeschaffenheit und Routenführung versprechen viele Wanderwege im Waldviertel auch in der kalten Jahreszeit Wandergenuss. Lokale Panoramawege und Spazierrouten werden speziell im Winter ausgeschildert und zum Teil bei entsprechender Schneelage geräumt.

Winterwandertouren