Höllfall

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Kleine Wasserfälle und große Granitfelsen – ein Naturschauspiel, Wanderziel und Erholungsort

Der Höllfall beeindruckt mit seiner wunderschönen und naturbelassenen Flusslandschaft, die mitten im Wald einen wunderbaren Ort der Erholung bildet. Das Naturdenkmal lässt sich ideal im Zuge einer Wanderung erkunden.

Das Naturdenkmal nordöstlich von Arbesbach wird von den Wassern des großen Kamp gebildet. In dieser wildromantischen Gegend, zwischen hoch aufgetürmten Steinwänden, sucht sich das Wasser flussabwärts seinen Weg und bildet dabei immer wieder kleine Wasserfälle. Unzählige große Granitfelsen liegen im Bachbett und führt der Fluss nur wenig Wasser, so versteckt sich dieses zwischen den Steinen.

Am unteren Ende des Wasserfalls, dort wo der Fluss in vielen kleinen Windungen durch das breite Tal fließt, steht ein altes Marterl. Dieses war einst eine Station des alten Zellerweges welcher die Pilger nach Maria Zell führte.

Höllfall-Weg

Der etwa 5 km lange Rundweg, der zum Höllfall führt, beginnt im Ort Pretrobruck in der Nähe von Arbesbach und führt dann ein Stück durch den Wald. Fast angekommen am Höllfall, zeigt sich der junge Kamp in seiner ruhigen Phase. Dem Wanderer bietet sich hier eine Atmosphäre mit Erholungsfaktor, die dazu einlädt, zu verweilen und Kraft zu tanken. Das beruhigende Rauschen des klaren Wassers, der Duft der Bäume und das Zwitschern der Vögel sind ein ständiger Wegbegleiter auf dem Höllfall-Weg. Über eine Brücke kommt man schließlich ans andere Ufer, der sogenannten „Hölle“. Vom Wanderweg aus, ist das über die Gesteine herabstürzende Wasser oft nicht so gut sichtbar, an vielen Stellen kann man dieses jedoch direkt vom Ufer aus bewundern.

Tipp: Ein Besuch des Höllfalls lässt sich wunderbar mit einer Wanderung zum nur wenige Kilometer entfernten Lohnbachfall verbinden.