Beschreibung
Die Ruine Kollmitz liegt östlich von Raabs an der Thaya und ist eine der größten Ruinenanlagen in Österreich.
Die Burg Kollmitz wurde im 13. Jahrhundert zur Grenzsicherung gegen Böhmen errichtet. Sie befindet sich am linken Ufer eines von der Thaya umflossenen spornartigen Felsen.
Die Anlage ist ca 120 m lang und 65 m breit. Sie besteht aus einer Hochburg mit Bergfried und einer vorgelagerten, ausgedehnten Vorburg mit markantem Eckturm. Beide Türme sind begehbar.
Die Burgruine Kollmitz stellt hinsichtlich ihrer Ausdehnung und der ca. 350 m vorgelagerten, sogenannten „Böhmischen Mauer“, ihrer burgenkundlichen Besonderheiten, sowie ihres reizvollen Erscheinungsbildes eine der herausragenden Beispiele der niederösterreichischen Burgenlandschaft dar.
Museum der Ruine Kollmitz
Die beiden ehemaligen Burgräume in der Vorburg rechts vom Eingang wurden als Museum und Jausenstation adaptiert. Hier sind Exponate über die Burggeschichte und diverse Funde ausgestellt. Auch eine Dokumentation über das Leben und Werk des Topographen Georg Matthäus Vischer (1628 - 1696) ist zu besichtigen.
Besichtigung
Den Schlüssel für die Türme und für den Museumsbesuch erhalten Sie in der Jausenstation der Ruine Kollmitz. Gruppen bitte voranmelden bei Frau Gabriele Schleinzer/Jausenstation (Tel. +43 664/1417390)
Gerne werden auch Führungen gegen Voranmeldung angeboten.
- Frau Margit Auer (Tel. 0664 8632001)