Schmecken, wo man is(s)t
Waldschenke Schreiber
In einem schmucken Holzhaus am Waldesrand von Pürbach treffen wir Doris Schreiber, die Küchenchefin und Inhaberin der Waldschenke Schreiber. Mit Fokus auf Regionalität und Saisonalität setzt sie hier fort, was ihr Großvater 1971 begann, als er die Pilger:innen und Wander:innen der nahegelegenen Kapelle bewirtete. Kochen gelernt hat sie einst von ihrer Oma, und heute kommen die Gäste genau deshalb: „Weil du noch kochst wie die Oma“, sagen sie. „Zurück zu dem, was wir hier haben, zum Bodenständigen, aber neu interpretiert“, sagt Doris. Auf der Karte stehen Schweinsbraten, Beuschl und Lebersterz ebenso wie gefüllte Mairüben, Steckerlfisch und Mohnnudeln. Die Zutaten dafür kommen allesamt aus der Region: der Käse von den „Käsemachern“ in Vitis, Karpfen und Wels von der Teichwirtschaft „Teichleben“, die Bio-Erdäpfel von Bruder Wolfgang. Das Wild schießt die gelernte Jägerin oft selbst: „Wir haben im Mai auch Maibock auf der Karte – das ist ein ganz feines, junges Fleisch“, erzählt sie. Besonders auch der Weinkeller mit über 100 Weinen, die Doris nach den Kriterien „gut trinkbar und leistbar“ kuratiert.