Schloss Rosenburg

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Ein kostbares Juwel der Renaissance – in Rosen gebettet.

Hoch über dem Kamptal, von weitem sichtbar, thront das Renaissanceschloss Rosenburg auf einem mächtigen Felsen. Die eindrucksvolle Anlage gleicht einem Refugium und besticht mit außergewöhnlicher Atmosphäre. Mit mehr als 65.000 Besuchern im Jahr ist sie eine der bestbesuchten Attraktionen Niederösterreichs. Man muss die einfach gesehen haben!

Geschichte erleben, Tradition spüren

Das Geschlecht der Rosenbergs lenkt die Geschichte der Rosenburg bis ins frühe 14. Jahrhundert – die erste urkundliche Erwähnung „Gozwin de Rosenberg“ stammt aus dem Jahre 1175. Aus der Gotik stammen die Kapelle und der Bergfried. 1487 erwerben die Gebrüder Grabner die mittelalterliche Wehrburg – der Umbau zum Renaissanceschloss erfolgt. Anfang des 17. Jahrhunderts erwirbt Vinzenz Muschinger das Schloss und lässt den Turnierhof erbauen. Dieser ist heute der größte, noch erhaltene Turnierhof Europas.
Sein Nachfolger Graf Windhag hinterlässt Akzente in der Gestaltung der 13 Türme, kunstvoll angelegte Erker und Söller, prächtige Innenräume, eine Bibliothek und Ziergärten, die das Bild der Rosenburg prägen. Über diese Familien gelangt das Schloss an die Familie Hoyos, welche die Rosenburg nach einem Brand im 19. Jahrhundert als eine Museumsburg wiedereröffnet.

Zu Gast in einer anderen Welt

Schon beim Betreten des Schlossgeländes erleben die Besucher den ersten Wow-Effekt: Wehranlage, Zubauten aus der Gotik und Bauteile aus der Renaissance verschmelzen zu einer traumhaften Museumsidylle. Ein Rundgang führt durch die herrschaftlichen Wohnräume, welche mit antiken Möbeln stilgerecht eingerichtet sind. Höhepunkte der Führung sind die Waffensammlung, die Prunksäle, die Bibliothek und der atemberaubende Weitblick über das Kamptal. In dieser perfekten Kulisse gibt es Ritterfeste mit Schaukämpfen zu Pferd, einen Oster- und Christkindlmarkt. Auf Bestellung wird zum mittelalterlichen Ritteressen geladen  und an lauen Sommerabenden wird jedes Jahr die Sommernachtskomödie im Zelt vor der Burg gespielt. Wem das alles noch zu wenig Action ist, findet gegenüber der Rosenburg eine attraktive Erlebniswelt mit Klettergarten für Jung und Alt.

Romantik soweit das Auge reicht

Romantik steht im Mittelpunkt der Schlossgärten – vier eigenständige Abschnitte mit vier unterschiedlichen Themen laden zum Besuch ein. Und man kann die Liebe hier förmlich riechen: Seit März 2012 gibt es auch einen Schaurosengarten, der komplett der Rosenzucht des legendären britischen Meisterzüchter David Austin gewidmet ist und nach seinem Konzept angelegt wurde. Ein solcher Garten ist einzigartig in Österreich.

Hautnah: Der König der Lüfte

Falken, Uhus, Milane, Geier und Adler starten von der Hand des Falkners in die Lüfte und ziehen ihre Kreise über den Köpfen der Zuseher: Bei exklusiven Greifvogelvorführungen gibt es einen interessanten Einblick in die historische Falknerei, verschiedene Zuchtprogramme zur Erhaltung der Artenvielfalt und spannende Informationen über die natürlichen Verhaltensweisen und Lebensräume der Greifvögel. Im Falknereimuseum faszinieren neben historischen Fakten alte Gewänder und Vogelpräparate. Seit 2012 gehört die Falknerei zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe – und ist nicht nur deswegen absolut sehenswert.

Öffnungszeiten

April, Mai, Juni, September I Mittwoch bis Montag & Feiertage von 9.30 – 17 Uhr
Juli und August I durchgehend geöffnet, jeweils 9.30 Uhr bis 17 Uhr
Oktober | Freitag bis Sonntag & Feiertage von 9.30 - 17 Uhr
Gegen Voranmeldung: auch außerhalb der Öffnungszeiten für Gruppen ab mindestens 60 Personen