Stift Geras

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Kulturinsel zwischen Fischteichen

Eingebettet in die alte Geraser Kulturlandschaft mit ihren Fischteichen, ist das Prämonstratenserstift Wahrzeichen und Fixpunkt einer idyllischen Umgebung.

Geschichte

Das 1153 gegründete, von zahlreichen Fischteichen umgebene Stift erhielt sein heutiges, vornehmlich barockes Gepräge – u. a. von J. Munggenast – zwischen dem mittleren 17. und dem 18. Jahrhundert.

Eine besondere Augenweide bieten die Decken- und Altarbilder in der Basilika und die Malereien im Mamorsaal von Paul Troger.
Ein Marienzyklus von Franz Zoller in der Stiftskirche, der Hochalter von 1730, die Vedutenmalerei von Chr. Mohr im Stiegenhaus und zahlreiche andere Kostbarkeiten runden das künstlerische Gesamtbild ab.

Weitere Sehenswürdigkeiten wie der Marmorsaal, die Säulenhalle und die Chorkapelle geben die Baukunst der Bildenden Kunst des Klosters Geras wieder.

Kräutergarten

Der Kräutergarten des Stiftes ist allemal ein Anziehungspunkt, für all jene die mehr über die Kunst der alten Heilkunde erfahren möchten. Er geht auf die Initiative des Kräuterpfarrers Hermann Weidingers zurück, der als Chorherr die Heilwirkung der Pflanzen wieder bewusst und populär machte. Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger hat die Aufgabe übernommen, die Tradition von Hermann Josef Weidinger zu bewahren und Möglichkeiten der Pflanzenheilkunde gerade in der heutigen Zeit populär zu machen.

Fischzucht

Geras ist auch bekannt für seine Fischzucht und beweist mit dem Fischkalter eine lange Fischtradition. Er ist nämlich der älteste noch in Betrieb befindliche Fischkalter in Mitteleuropa. Nach dem Abfischen werden die Karpfen in dem frischen, kalten Wasser dort gehalten und verlieren dadurch ihren morastigen Geschmack.

Sehenswertes