Naturpark Kamptal-Schönberg

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Weinerlebnis am „krummen“ Fluss

Im südöstlichen Waldviertel, am Übergang zum Weinviertel, schlängelt sich der Kamp durch die Weinlandschaft. Stille Dörfer, Weingärten und Wälder laden zum Wandern, Radfahren und Verweilen ein.

Drei Landschaftstypen

Der Kamp hat sich über die Jahrtausende tief in das Urgestein gegraben und so die Vielfalt der Landschaft des Naturparks geprägt. Auch heute noch fließt er an vielen Abschnitten in mäanderförmigen Biegungen. Die markantesten Landschaftstypen in diesem Gebiet sind die Flusslandschaften des Kampes, die Westhänge des Manhartsberges und die gebietsprägenden Weingärten.

Die Tier-, Pflanzen- und Genusswelt am Kamp

Auf den Weinhängen sind viele Insektenarten wie die Gottesanbeterin, die Smaragdeidechse aber auch Säugetiere und Vögel wie die Falken heimisch. Ebenso kann der Eisvogel, der an den Uferhängen seine Bruthöhlen anlegt, der Uhu und der Schwarzstorch im Naturpark beobachtet werden. Im Sommer trifft man auch auf den bunt gefiederten, stark gefährdeten Bienenfresser, der in den steilen Sand- und Lösswänden der Weingärten in Kolonien brütet.

Die Flora ist geprägt vom Weinanbau – Im Frühling blühen die Kräuter und Sträucher der Weinhänge in aller Pracht und man entdeckt so manche Besonderheit - wie zum Beispiel die unter Naturschutz stehende Pulsatilla auf den Trockenrasen der Hänge. Auf den Magerwiesen im Naturpark Kamptal-Schönberg gedeiht im Frühjahr etwa die Schopfige Traubenhyazinthe, die im nördlichen Voralpengebiet stark gefährdet ist. Als Zwiebelpflanze zieht sie sich bis zum Sommer wieder komplett in den Boden zurück.
Passend zur Fauna und Flora informieren ein Wein-, ein Wald- und ein Flusslehrpfad den Besucher über diese Besonderheiten des Naturparks.

Den genussvollen Rahmen dazu bieten die Weine der Region, die in der „Alten Schmiede“ verkostet werden können. Sie fungiert als Vinothek, kulturelles Zentrum und Tourismusinfo, wo auch ein kleines, feines Sommerfrischemuseum untergebracht ist.